Das Tor wurde auf den Befehl des Kiewer Großfürsten Jaroslaw des Weisen von 1017-1024 gebaut. Als Muster diente das Goldene Tor von Konstantinopel. 1240 wurde es von mongolischen Truppen des Batu Khan beschädigt. Das Tor blieb bis zum 18. Jahrhundert der Haupteingang in die Stadt und dient oft zeremoniellen Zwecken.
1832 wurden die Reste des Tores rekonstruiert. Weitere Rekonstruktionsarbeiten wurden in den 1970er Jahren durchgeführt, dabei wurde auf den Resten des Tores das neue, rekonstruierte Tor gebaut. Das neue Tor, das ein Museum beherbergt, wurde 1982 anlässlich des 1500-jährigen Bestehens von Kiew eröffnet.
Kiev-Einwohner sahen das alte Denkmal 1832 wieder, als K. Lochvitski archeologische Ausgrabungen des Goldenen Tors durchgeführt hatte. Danach wurde es zu zwei parallelen Wänden, 25 und 13 Meter lang und 8 Meter hoch. Aber wegen der Niederschläge geriet das Tor weiter in Verfall, was die Gelehrte sehr aufregte. 1970 wurde ein Beschluss gefasst, über den Ruinen eine Pavillon einzurichten, die nicht nur das Denkmal von den Niederschlägen schützen könnte, sondern auch das urschprüngliche Aussehen der Einrichtung wiederherstellte. Die Renovierung beendete 1982.